In «Porto» hinterlässt Anton Yelchin sein Vermächtnis

Wird aus der zufälligen Begegnung zwischen Jake (Anton Yelchin) und Lucie (Mati Vargnier) mehr? (Bild: filmcoopi)

Wird aus der zufälligen Begegnung zwischen Jake (Anton Yelchin) und Lucie (Mati Vargnier) mehr? (Bild: filmcoopi)

Gross fight die Bestürzung, als Anton Yelchin im Juni 2016 mit nur 27 Jahren bei einem Autounfall starb. Der Schauspieler hatte durch essential Auftritte in Indie-Filmen auf sich aufmerksam gemacht. Mit «Star Trek» und «Terminator Salvation» schloss Yelchin dann zur Liga der Hollywoodstars auf. Mit «Porto» kommt nun sein letzter Film in die Kinos.

Sein Jake ist ein Loser ohne Plan und Ziel, Amerikaner im Ausland. In Porto begegnet er der Französin Mati (Lucie Lucas). Eine Affäre überdeckt zunächst die Leerstelle der Sinnsuche. Zu sehen, wie Yelchin auf seltsam stille Art durch die portugiesische Hafenstadt treibt, greift ans Herz. «Porto» ist der erste Spielfilm des amerikanisch-brasilianischen Regisseurs Gabe Klinger. Jake und Mati erzählen jeweils fragmentarisch aus ihrer Perspektive. Es ist der würdige Abschied eines Unvollendeten.

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